Home | News | Presse | RSS-Feeds | Suche | Sitemap | Kontakt | Impressum | Links | Ihr Merkzettel
Logo    
 

 

Autogentechnik

Brennschneiden

Informationen zum Thema Brennschneiden finden Sie auf der Seite Schneidtechnik.

Gasschmelzschweißen

Das Gasschweißen dient hauptsächlich als Fügeverfahren zum Verbindungsschweißen von Rohren (Rohrabmessungen bis zu einem Durchmesser von ca. 160 x 6,5 mm). Mit der Acetylen-Sauerstoff-Flamme werden sowohl Stahl als auch Kupfer und Aluminium schmelzflüssig miteinander verbunden.

Beim Gasschweißen sind im Hinblick auf die Ausführung der Verbindung zwei Arbeitsweisen möglich:

Geringe Investitionskosten, minimaler Geräteaufwand und komfortable Bereitsstellung der Energie in Form von Acetylen und Sauerstoff garantieren die universelle Einsetzbarkeit und hohe Wirtschaftlichkeit des Gasschweißens an jedem Ort. Der Acetylenverbrauch beim Gasschweißen lässt sich nach folgender Formel berechnen:

Bennerspitze für den Bereich 2 bis 4 mm Blechdicke

2+4 x 100 l/h = 300 l/h ./. 2

Es ist zu beachten, dass beim Stahlschweißen unbedingt die für die jeweilige Blechdicke vorgesehene Brennerspitze eingesetzt wird.

Flammlöten

Flammlöten ist ebenfalls ein thermisches Verfahren. Es dient dem Verbinden artgleicher, bedingt auch artfremder Werkstoffe. Das Anwendungsspektrum reicht vom Installationshandwerk bis hin zur Raumfahrttechnik.

Zum Löten wird der Grundwerkstoff bis dicht oberhalb der Arbeitstemperatur des Lotes erwärmt. Der Grundwerkstoff bleibt fest, während das Lot schmilzt. Die flächige Erwärmung mit der Acetylen-Sauerstoff-Flamme oder der Propan-Sauerstoff-Flamme sorgt für schnelles Erreichen der Löttemperatur. Je nach Temperatur wird unterschieden in:

Spaltlöten

Beim Spaltlöten sind enge, parallelwandige Spalten vorhanden, in denen sich Kapillarkräfte bilden, die, abhängig von Spaltbreite und Spaltform, für die Verteilung des Lotes sorgen.

Fugenlöten

Von Fugenlöten wird immer dann gesprochen, wenn der Abstand der zu verbindenden Teile größer als 0,5 mm ist. Die Nahtvorbereitung erfolgt hier ähnlich wie in der Schweißtechnik.

Flammrichten

Flammrichten ist das sinnvollste Verfahren, um Schweißschrumpfungen schnell und werkstoffschonend zu beseitigen. Dazu eignet sich besonders die Acetylen-Sauerstoff-Flamme. Voraussetzung ist, dass Bennergröße und Brennerart optimal auf die Stärke des zu richtenden Bauteils abgestimmt sind.

Das Grundprinzip des Flammrichtens beruht auf örtlich begrenzter Erwärmung des Materials in Verbindung mit einer Dehnungsbehinderung. Dieser Vorgang bewirkt das Stauchen der erwärmten Bereiche und beim Erkalten ein Schrumpfen der zu langen Zonen.

Beim Flammrichten sollte der Schrumpfpunkt nicht unnötig hoch erhitzt werden. Wichtig ist, dass ein möglichst scharf umgrenzter Werkstoffbereich schnell auf ca. 600 bis 650 °C erwärmt wird. Das ist ausschließlich mit der Acetylen-Sauerstoff-Flamme möglich, die im Vergleich zu anderen Brenngasen im höchsten Temperaturbereich arbeitet.

Flammstrahlen

Flammstrahlen spielt eine bedeutende Rolle bei der Beton- und Stahlsanierung sowie beim Ingenieurbau. In wachsender Zahl müssen Gebäude, Fahrbahnen, Hallenböden oder Stahlkonstruktionen aus Gründen der Werterhaltung und im Hinblick auf die statische Unbedenklichkeit in Stand gesetzt werden. Dazu leistet die energiereiche Acetylen-Sauerstoff-Flamme einen unverzichtbaren Beitrag, denn sie arbeitet materialschonend, umweltfreundlich und technisch einwandfrei.

Vom Flammstrahlen wird gesprochen, wenn Beton- oder Natursteinoberflächen von Gummiabrieb, Öl, Benzin, Fett oder Tausalz befreit werden sollen, um beispielweise die Haftung eines Schutzbelages zu verbessern.

 
 
Druckversion dieser Seite || Nach oben || Zum Start ||