Home | News | Presse | RSS-Feeds | Suche | Sitemap | Kontakt | Impressum | Links | Ihr Merkzettel
Logo    
 

 

Schneidtechnik

Brennschneiden

Ob Schneiden von Hand oder maschinell, das autogene Brennschneiden ist eines der wirtschaftlichsten Trennverfahren. Die Brenngas-Sauerstoff-Flamme gewährleistet hohe Schnittgeschwindigkeit, schnelles Anstechen, sicheres Lochstechen und leichtes Ausschneiden. Bei richtiger Auswahl der Düsen, Drücke und Schnittgeschwindigkeiten werden Fertigmaße ohne Nacharbeit erreicht.

Das Prinzip des Brennschneidens beruht darauf, dass der zu trennende Werkstoff in einer Acetylen-Sauerstoff-Flamme auf Zündtemperatur gebracht und dann mit Schneidsauerstoff verbrannt wird. Die Schnittfuge bildet sich, indem die entstehenden Oxide, zusammen mit der Schmelze, vom Schneidsauerstoffstrahl ausgetrieben werden. Dazu müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

Brennbohren

Das Prinzip des thermischen Trennens mit der Sauerstoff-Kernlanze beruht darauf, dass das Eisen der Kernlanze in einem unter Druck zugeführten Sauerstoffstrom verbrennt und die für den Trennprozess notwendige Energie liefert. Dabei entstehen Temperaturen von 2.000 bis 2.200 °C. Die Sauerstoff-Kernlanze besteht aus einem Mantelrohr und einer dem Innendurchmesser des Rohres angepassten Anzahl von Kerndrähten. Bei diesem Verfahren wird ohne Brenngas gearbeitet. Die Kernlanze wird in eine spezielles Griffstück eingespannt, an ihrem vorderen Ende mit einer externen Flamme auf Zündtemperatur gebracht und unter dosierter Zugabe von Sauerstoff verbrannt. Um ein Bauteil abzutrennen, ist eine Trennfuge erforderlich.

Plasmaschneiden

Das Plasmaschneiden, ursprünglich nur zum thermischen Schneiden nicht brennschneidgeeigneter Werkstoffe, wie hochlegiertem Stahl, Aluminium und Kupfer eingesetzt, wird zunehmend auch zum Schneiden dünnwandiger Werkstücke aus un- und niedriglegiertem Stahl genutzt. Zum Schneiden metallischer, d.h. elektrisch leitfähiger Materialien, wird das Werkstück in den Stromkreis einbezogen und die Variante des übertragenen Lichtbogens genutzt. Die schneidbaren Werkstückdicken umfassen werkstoffabhängig einen Bereich von ca. 0,5 bis 160 mm. Je nach Brennertyp kommen unterschiedliche Plasmagase zum Einsatz.

Laserschneiden

Informationen zum Laserschneiden finden Sie auf der Seite »Lasertechnik«.

 
 
Druckversion dieser Seite || Nach oben || Zum Start ||