Eingeheizt: Heizsysteme und Zubehör
Besonders beim Einsatz in der Landwirtschaft haben sich unsere Heizsysteme vielfach bewährt. Funktionsweise und Leistungsbereich sind so verschieden wie die Ansprüche, die von Fall zu Fall an die »wärmenden Stallgenossen« gestellt werden.
Der Sonne abgeschaut
Bei Gas-Infrarotstrahlern erhitzt die im Glühgitter brennende Flamme dieses bis zur Rotglut. Das Glühgitter gibt Wärme in Form von Infrarotstrahlung ab. Der Edelstahlschirm bündelt die Strahlung, die zielgerichtet nach unten abgegeben wird. Die Infrarotstrahlen erwärmen nicht die Luft, sondern wandeln sich wie Sonnenstrahlen erst beim Auftreffen auf feste Körper (Tiere, Liegeflächen) in fühlbare Wärme um.
Luftige Wärme für Groß und Klein
Warmluftgebläse nutzen Luft als Transportmedium für Wärme. Sie arbeiten im Umluftbetrieb: mittels eines Ventilators wird Luft aus dem Aufstellraum angesaugt, erwärmt sich an einem dem Ventilator nachgeschalteten Brenner und wird dann vorne aus dem Gerät frei ausgeblasen.
Ventilator-Konvektoren nutzen ebenfalls die Luft als Transportmedium für Wärme. Mithilfe eines Ventilators wird die im Konvektor erzeugte warme Luft durch Luftrohre zu den Orten des Bedarfs transportiert. Vor den Abteilen ist jeweils eine motorische Stellklappe integriert, die bei Wärmeanforderung des Abteils geöffnet wird. Gleichzeitig erhält der Konvektor das Signal, vom Bereitschafts- auf den Heizbetrieb umzuschalten. An einen Konvektor können mehrere Abteile angeschlossen werden.
Auch der speziell für die Geflügelzucht entwickelte Außenwand-Konvektor nutzt Luft als Transportmedium für Wärme. Die erzeugte Warmluft wird durch eine Wanddurchführung in den Stall transportiert. Eine zweite Wanddurchführung ermöglicht die energiesparende Ansaugung bereits vorgewärmter Stallluft. Bei Bedarf kann, je nach Klappenstellung, auch eine Frisch- oder Mischluftansaugung gewählt werden.
