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Geschichte

11. Okt. 1923

Wilhelm Albert (1878 – 1943) gründet die "Sauerstoffwerke AG".

Erster Betriebszweig: Erzeugung von Sauerstoff für die 1903 erfundene Autogentechnik zum Schweißen und Schneiden.

Gesellschafter sind u. a. Westfalia Handels- und Industriekonzern AG, Münster; Magistrat der Stadt Münster; Dresdner Bank, Filiale Münster.

Das Aktien-Kapital berägt 103 Mio. RM. Die Stadt Münster ist Gesellschafterin, sie stellt den Aufsichtsrats-Vorsitzenden (Stadtbaurat Richard Tormin) und überlässt Wilhelm Albert kostenlos das Gelände am Albersloher Weg einschließlich der stillgelegten Städtischen Gasanstalt.

Die vorgelegte Papiermark-Schlussbilanz im ersten Geschäftsbericht wies eine Bilanzsumme von über 293 Billiarden RM auf.

10. Dez. 1923

Eintrag ins Handelsregister.

ab 1923

Die Gesellschafter verkaufen nach und nach ihre Anteile; die Aktien gelangen in Familienbesitz.

1924

Beginn der Sauerstoff-Produktion. Eine nicht mehr benötigte Luftzerlegungsanlage aus dem Großraum Bremen wird demontiert und aufgestellt. Absatzmarkt ist die metallverarbeitende Industrie des Münsterlandes. Das Unternehmen beschäftigt zwei Maschinisten, zwei Abfüller, einen Buchhalter, zwei Lehrlinge und eine Halbtags-Schreibkraft. Das Aktien-Kapital beträgt (nach der Währungs-Umstellung) 206.000 RM.

Juni 1925

Änderung des Firmennamens in "Sauerstoffwerk Münster AG".

1925

Gründung des zweiten Betriebszweiges "Westfalen Kraft- und Schmierstoffe" für den gewerblichen und industriellen Bedarf (Benzol wird geliefert von der Zeche Westfalen, Ahlen). Der neue Betriebszweig entwickelt sich günstig – ein Erdtank wird als Tanklager gebaut, eine Tankwagenflotte aufgebaut.

1927

Bau der ersten Westfalen-Tankstelle in Münster am Albersloher Weg.

Es folgt der Aufbau eines Tankstellen-Netzes (meist einfache Bürgersteig-Tankstellen mit Handpumpe); der Kraftstoff (Benzol) trägt zunächst die Markennamen "Westfalin" und "Westral". Schon damals zeigt die Bildmarke am Stationsmast ein springendes weißes Pferd.

1928

Nach ruinösem Preiskampf am Sauerstoffmarkt einigt man sich auf eine Zusammenarbeit mit den Vereinigten Sauerstoffwerken GmbH, Berlin (z. B. gemeinsame Verkaufsstellen).
Erste Großtankstelle in Münster (am Hauptbahnhof) mit damals fortschrittlichen elektromotorischen Bowser-Zapfsäulen eröffnet.

ab 1933/ 30er Jahre

Wandel von der Bürgersteig-Tankstelle zur Service-Station; das Netz expandiert. 1938 gibt es rund 100 Westfalen-Tankstellen.

Auch der Sauerstoffhandel expandiert über das Münsterland hinaus in den nordwestdeutschen Raum.

Das Unternehmen legt an Personal zu: 1938 beschäftigt das Unternehmen ca. 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

1933

Dr. jur. Hugo Randebrock wird Vorsitzender des Aufsichtsrats (seit 1932 ist er Mitglied) und bekleidet dieses Amt bis zu seinem Tod 1961.

1936

Die Bebauung des heutigen Betriebsgeländes am Industrieweg beginnt.

1938

Inbetriebnahme

  • einer modernen Luftzerlegungsanlage am Industrieweg (zur Gewinnung von Sauerstoff und Stickstoff),
  • eines modernen Großtanklagers am Industrieweg (für den steigenden Kraftstoffbedarf und das wachsende Tankstellen-Netz; Kapazität: 800.000 Liter),
  • des neuen Verwaltungsgebäudes am Industrieweg.

29. Juli 1938

Änderung des Firmennamens in "Sauerstoffwerk Westfalen AG".
Die Umbenennung geht vermutlich auf eine Initiative des Bergwerksdirektor Schwake von der Zeche Westfalen, Ahlen, zurück, der langjähriges Aufsichtsrats-Mitglied war.

30. November 1943

Tod des Firmengründers Wilhelm Albert – Nachfolger als Vorstände werden sein Schwiegersohn Josef Fritsch und sein Sohn Herbert Albert.

1939-1945

Tankstellen und Kraftstoffe werden unter staatliche Verwaltung gestellt: Großtanklager und Tankwagenflotte dienen der ausschließlich vom Berliner "Zentralbüro für Mineralöl GmbH" (ZB) gelenkten Kraftstoff-Versorgung. Zuständig für das Unternehmen ist das "Zentralbüro für Mineralöl" in Dortmund. Um eine reibungslose Abwicklung zu gewährleisten, muss das Unternehmen zwei Mitarbeiter nach Dortmund abstellen.

Im Laufe des Krieges werden Werksanlagen und Tankstellen weitgehend zerstört – die Produktion wird teilweise ausgelagert.

1942

Die zweite Sauerstoff-Erzeugungsanlage geht in Betrieb.

10. Oktober 1943

Sauerstoffanlagen und Gasometer werden durch einen Luftangriff schwer beschädigt – danach läuft die Produktion nur zwischen den Luftangriffen; als Gasometer-Ersatz dient ein Fesselballon.

Anfang 1944

Baubeginn des Acetylenwerks in Sendenhorst.

Juni 1944

Auslagerung der Hauptverwaltung nach Sendenhorst.

12. September 1944

Acetylen-Produktion wird bei einem Tagesangriff durch Brandbomben völlig vernichtet.

Ende 1944

Die Wehrmacht drängt auf den Bau eines Acetylenwerks in der Umgebung von Münster, um die Anlagen im Ruhrgebiet zu entlasten. So beginnt der Aufbau einer Entwickleranlage in Sendenhorst, kommt aber wegen Materialmangels nur schleppend voran.

Ab Mai 1945

Nach Kriegsende beginnt das große Aufräumen und der Wiederaufbau der Luftzerlegungsanlage.

Juni 1945

Die Sauerstoff-Erzeugung wird wieder aufgenommen; Erzeugung und Absatz steigern sich in den Folgejahren kontinuierlich.

Oktober 1945

Inbetriebnahme der Acetylen-Produktion in Sendenhorst; allerdings kann in den nächsten Jahren wegen der geringen Karbid-Zuteilung die Nachfrage von Industrie und Handwerk nicht befriedigt werden (in Sendenhorst wird produziert bis zur Eröffnung des Acetylenwerks in Münster-Gremmendorf 1954).

1946

Die Gründersöhne Herbert Albert als kaufmännischer Direktor und Vorstandsvorsitzender sowie August-Wilhelm Albert als Vorstandsmitglied und technischer Direktor bestimmen in den nächsten 30 Jahren die Geschicke des Unternehmens.

1949

Errichtung eines Zweigwerks in Osnabrück. In den Folgejahren kommen noch hinzu: Luftzerlegungsanlage, Großtanklager und Großtankstelle.

1949-51

Aufhebung der Zwangsbewirtschaftung bei Mineralöl. Das Tankstellen-Netz wird wiederaufgebaut.
Die Philosophie lautet jetzt: Tankstellen als Dienstleistungsstation, kombiniert mit Garagenhöfen, Kfz-Reparaturwerkstätten, Wagenpflege-Einrichtungen.

ab 1951

Errichtung der "Westfalen-Garagen" am Hauptbahnhof Münster (mit 270 Plätze zu dieser Zeit größter Hochgaragenhof der Stadt). In den Folgejahren entstehen in verschiedenen Großstädten Nordwestdeutschlands Westfalen-Garagenhöfe.

1954

Der dritte Betriebszweig: "Flüssiggas" (Westfalen-Gas) wird gegründet.
Die Umfüllung des Raffinerie-Flüssiggases in Stahlflaschen erfolgt im Werk Münster-Gremmendorf. Es wird mit dem Aufbau eines Vertriebsstellen-Netzes im nordwestdeutschen Raum begonnen.

Bau der Luftzerlegungsanlage in Münster

1956

Im Werk Münster-Gremmendorf werden ein modernes Flüssigas-Umfüllwerk und eine Acetylen-Produktion, im Werk Münster die neue Sauerstofferzeugung in Betrieb genommen.

1957/58

Erweiterung der Hauptverwaltung in Münster (Anbau).

4. Januar 1961

Tod von Dr. Hugo Randebrock, Rechtsanwalt und Notar, seit 1932 Mitglied im Aufsichtsrat, seit 1933 als Vorsitzender. Nachfolger wird Dr. jur. Hermann Hallermann, Rechtsanwalt und Notar.

1962

Eröffnung eines Parkhauses in Münster an der Stubengasse durch die als Tochtergesellschaft gegründete Parkhaus GmbH (420 Plätze).

1964

Herbert Albert wird 1. Vorsitzender des neugegründeten "De Bockwindmüel e. V.", Trägerverein des Mühlenhof-Freilichtmuseums Münster.

1964/65

Um dem "fortschreitenden Arbeitskräftemangel" zu begegnen, werden auf dem Grundstück in Münster-Gremmendorf vier Häuser mit 20 Wohnungen für "bewährte Mitarbeiter" gebaut.

1965/66

Neubau eines Tanklagers mit Ölhafen am Dortmund-Ems-Kanal in Münster-Gelmer (Fassungsvermögen 40 Mio. Liter).

Juli 1966

Inbetriebnahme des Hafentanklagers Münster-Gelmer.

Um 1970

100 Mio. DM Umsatz werden erstmals überschritten.

Das Hafentanklager Gelmer um 1970

1971

Erweiterung des Hafentanklagers in Münster-Gelmer um 30 Mio. Liter.

1973/74

Einbrüche beim Mineralöl- und Tankstellen-Geschäft.

20. Juni 1974

Tod von Herbert Albert, die Unternehmensleitung geht über auf August-Wilhelm Albert und Wolfgang Fritsch-Albert.

1977

Inbetriebnahme der neuen Luftzerlegungsanlage im Werk Münster.

20. November 1977

Tod von August-Wilhelm Albert; neuer Vorstandsvorsitzender wird Wolfgang Fritsch-Albert.

1979

Übernahme der Propan-Union GmbH, Püttlingen, durch die Westfalen AG (zunächst als Tochtergesellschaft). Erschließen des süddeutschen Marktes für das Flüssiggas-Geschäft sowie Eröffnung einer Niederlassung in Rosdorf bei Göttingen.

1. November 1979

Stilllegung der Luftzerlegungsanlage Osnabrück.

1980/81

Neubau des Bürogebäudes der Hauptverwaltung am Industrieweg, Münster.

Januar 1988

Die Bezeichnung "Sauerstoffwerk" wird aus dem Firmen-Namen gestrichen; der Eintrag im Handelsregister lautet jetzt: "Westfalen AG".

Auszeichnung der Westfalen AG für umweltbewusste Unternehmensführung durch die Arbeitsgemeinschaft Selbständiger Unternehmer (ASU).

19. Okt. 1989

Gründung der ersten Auslandsgesellschaft in den Niederlanden (Westfalen Gassen Nederland B.V., Sitz zunächst Enschede dann Deventer).

1989

Firmen-Übernahmen (Mitarbeiterzahl steigt von 679 auf 865), zunächst als Tochtergesellschaften; in den Folgejahren Integration in die entsprechenden Geschäftsbereiche.

  • Ernst Rückwarth GmbH & Co. KG, Bielefeld (1. Oktober 1989): größte Akquisition der Firmengeschichte: Tankstellen-Netz erhöht sich von 153 auf 240 Stationen, Integration am 1. Juli 1992.
  • KDE Kälte Zubehör Handelsgesellschaft Emsdetten (1. Mai 1989).
  • Wannenwetsch GmbH, Königsbronn.

1990

Investitionen für den Unternehmensbereich Gase in den neuen Bundesländern: Aufbau von Vertriebs- und Lieferstellen.

Erweiterung der Hauptverwaltung in Münster.

Einführung der Westfalen-Service-Card, einer personen- oder fahrzeugbezogenen Tankkarte für Unternehmen mit eigenem Fuhrpark.

1991

Zahl der Beschäftigten steigt erstmals auf über 1.000.

Sondergasezentrum in Hörstel

1993

Inbetriebnahme der neuen Luftzerlegungsanlage und des Sondergase-Zentrums in Hörstel, bis dahin größte Einzel-Investition der Unternehmensgeschichte (55 Mio. DM).

Das Qualitätsmanagement startet: Grundsätze der Qualitätspolitik werden veröffentlicht.

1. Januar 1994

Übernahme des Tankstellen-Netzes der Casati & Lederhausen GmbH & Co., Oldenburg (34 Stationen) – Basis in Norddeutschland verstärkt.

1994

Gründung einer Flüssiggas-Spedition (PSW Flüssiggas GmbH).

Einführung der Anwendungs-Software SAP R/3.

Erstmals über eine Milliarde DM Jahresumsatz.

1995

Westfalen Service Card bundesweit akzeptiert von Agip, Elf Minol, Total (WEAT-Verbund).

Outsourcing der Flüssiggas-Logistik (neue Bundesländer: PSW/ alte Bundesländer: fht, beides Beteiligungsgesellschaften mit Mitbewerbern).

Februar 1995

Gründung der Westfalen-Gaz Polska Sp. z o.o., in Oppole (Oppeln), später Wroclaw (Breslau), inzwischen aufgegangen in Baltyk Gaz Sp. z. o.o., Rumia, einer fünfzigprozentigen Beteiligungsgesellschaft.

25. Juli 1995

Geschäftsbereich Industriegase und Kälte wird zertifiziert nach DIN EN ISO 9001.

November 1995

Eröffnung des Industriegase-Technikums in der ehemaligen Maschinenhalle der Luftzerlegungsanlage im Werk Münster; das Schweißtechnikum in Osnabrück wird aufgelöst.

Das Technikum am Industrieweg

Februar 1996

Als erste Tankstelle Deutschlands wird eine Münsteraner Westfalen-Tankstelle nach besonderen Umweltkriterien zertifiziert (in Zusammenarbeit mit dem TÜV); heute sind es 20.

September 1996

Eröffnung der Niederlassung Magdeburg und des Werks Wanzleben; von hier aus werden die neuen Bundesländer mit technischen Gasen und Flüssiggas der Marke Westfalen-Gas versorgt.

Gründung der Westfalen Aktiengesellschaft Succursale France, (Firmensitz zunächst in Sarreguemines, heute in Rosselange).

Das Werk in Wanzleben

Dezember 1996

Umweltmanagementsystem nach DIN ISO 14001 und EG-Öko-Audit-Verordnung wird eingeführt; Start im Werk Hörstel. Die Zertifizierung des Werks folgt im Dezember 1997.

Juli/ Oktober 1997

Eröffnung einer neuen Abfüllung für medizinische Gase im Werk Münster. Übernahme der Lachgas-Sparte eines Mitbewerbers.

Sept. 1997

Eröffnung Niederlassung Ulm / Werk Weißenhorn.

1. November 1997

Übernahme der Salim GmbH und der Elan GmbH, Paderborn: 15 Tankstellen und 8 Autowaschanlagen im Raum Bielefeld / Paderborn / Dortmund.

April 1998

Übernahme der Flüssiggas-Sparte des Mineralölhandels Leu GmbH & Co. KG, Hof.

Mai 1998

Die bisher größte Tankstelle der Westfalen AG wird an der Zufahrt zur A 2 in Oelde eröffnet. Das Gelände der Station mit Bistro, Compact-Markt, Waschanlage und Lkw-Parkplatz umfasst 7.000 Quadratmeter.

Übernahme von 13 Elf-Tankstellen in Norddeutschland, insgesamt neun Stationen der Westfalen AG gehen im Gegenzug an Elf.

Westfalen-Tankstelle in Oelde

März 1999

Gründung der Westfalen Bvba/Sprl mit Sitz in Brüssel.

April 1999

Übernahme des Veba Flüssiggasgeschäftes in der Region West, Überleitung des Heizölgeschäftes der Westfalen AG auf Veba und des Großverbrauchergeschäftes mit Kraft- und Schmierstoffen auf Aral. Mit Aral wird die gegenseitige Akzeptanz von Flottenkarten vereinbart.

Westfalengas zur Haushaltsvollversorgung

Dezember 1999

Gründung der Westfalen France S.a.r.l. mit Sitz in Forbach (seit Dezember 2005 in Rosselange), die Aktivitäten der Westfalen AG Succursale France werden auf die neue Gesellschaft übergeleitet.

Wasserstoffproduktionsanlage in Salzbergen

Mai 2000

Inbetriebnahme einer Wasserstoffproduktionsanlage in Salzbergen im Rahmen eines Joint-Ventures mit der SRS Schmierstoffraffinerie Salzbergen GmbH. Die Anlage erzeugt 21 Mio. Normkubikmeter p.a. mit einer Reinheit von 99,999 Vol. %.

Baubeginn für eine Luftzerlegungsanlage in Laichingen zwischen Stuttgart und Ulm.

1. Dezember 2000

Übernahme der von der Deutschen Shell GmbH gehaltenen Geschäftsanteile an der caratgas Flüssiggas-Versorgungs-GmbH in Wuppertal. Wechsel der Rechtsform der caratgas in eine Kommanditgesellschaft.

Januar 2001

Westfalen AG und BP akzeptieren gegenseitig Flottenkarten an ihren Tankstellen.

1. Juni 2001

Gründung der Auslandstochter Westfalen Gas Schweiz GmbH mit Sitz in Möhlin (bei Basel).

September 2001

Inbetriebnahme der zweiten Luftzerlegungsanlage, Standort: Laichingen zwischen Stuttgart und Ulm.

ab 31. Juli 2001

Einführung eines aktualisierten Firmen- und Markenzeichens, Umbenennung der Geschäftsbereiche (Technische Gase, Westfalengas, Tankstellen).

Juli 2002

Übernahme des Kältemittelvertriebs der Messer Griesheim GmbH, Krefeld, mit rund 1.500 Fachbetrieben des Kälte- und Klimahandwerks sowie der KFZ-Branche in Deutschland.

August 2002

Kauf von rund 40 Tankstellen der Shell & DEA Oil, Hamburg. Umrüstung auf die Marke Westfalen zwischen Herbst 2002 und Frühjahr 2003. Außerdem Tausch von Autobahntankstellen mit Totalfinaelf.

Kältemittelabfüllung im Werk Gremmendorf

Juni 2004

Inbetriebnahme des deutlich erweiterten Sondergasezentrums im Werk Hörstel, u. a. mit Füllautomaten auch für Kohlendioxid mit 99,999 Vol. % Reinheit.

Oktober 2005

Gründung der fünften europäischen Tochtergesellschaft. Sitz der Westfalen Austria GmbH ist Leobersdorf.

April 2006

Übernahme der 37 überwiegend unter Markant firmierenden Tankstellen der Kuwait Petroleum (Deutschland) GmbH und Eingliederung in die Westfalen AG.

Füllwerk in Heteren

Oktober 2007

Fertigstellung und Inbetriebnahme einer Abfüllanlage für Helium im Werk Hörstel.

September 2007

Eröffnung des ersten Füllwerkes für technische Gase der Westfalen AG im Ausland. Standort ist Heteren südlich von Arnheim.

Oktober 2007

Fertigstellung und Inbetriebnahme einer Abfüllanlage für Helium im Werk Hörstel.

Heliumabfüllung in Hörstel

September 2008

Inbetriebnahme des ersten Füllwerks in Frankreich, ausgelegt für Industriegase und – davon getrennt – für Lebensmittelgase der Marke Protadur® sowie für Kältemittel. Das Werk ist zudem für 300-bar-Füllmengen ausgestattet. Standort ist Torcy im Burgund.

März 2009

Die 5000. öffentliche Autogas-Tankstelle geht in Betrieb. Es handelt sich um eine Westfalen-Tankstelle in Oelde.

Juni 2009

Baubeginn für die Luftzerlegungsanlage der Westfalen France S.a.r.l. in Le Creusot in Frankreich.

Inbetriebnahme der 5000sten Autogas-Tankstelle.

August 2010

Tschechien wird sechste Auslandsgesellschaft

Am 19.08.2010 gründete die Westfalen AG ihre sechste Auslandsgesellschaft. Für Tschechien (genauer: die Republik Tschechien) sprachen u. a. das gut ausgebaute Straßennetz, eine lange Tradition als Industriestandort und nicht zuletzt die Nähe zu unseren Werken und Lägern. Den Tätigkeitsschwerpunkt in Tschechien bilden zunächst die Kältemittel. Später werden Industrie- und Spezialagase hinzukommen.

September 2010

Die Luftzerlegungsanlage in Le Creusot, Frankreich, wird offiziell in Betrieb genommen. Es handelt sich um die bisher größte Auslandsinvestition der Westfalen-Gruppe.

November 2010

Öffentliche Vorstellung der soeben erschienenen Firmenchronik "Genutzte Chancen".

September 2011

Westfalen Gas Schweiz GmbH nimmt in Eiken, Kanton Aargau ein Füllwerk in Betrieb. Zugleich wird das neue Verwaltungsgebäude auf gleichem Gelände bezogen.

August 2011

An bundesweit rund 260 Tankstellen der Westfalen AG wird der Biokraftstoff Super 95 E10 eingeführt.

November 2012

Die Westfalen Gruppe bietet bundesweit Erdgas und Strom an.

März 2013

Im Münsteraner Gewerbegebiet Höltenweg richtet die Westfalen Gruppe ein Technologiezentrum ein. Am neuen Standort investierte das Familienunternehmen rund 3,5 Millionen Euro.

März 2014

Das Westfalen Energiezentrum an der Harkortstraße wird eröffnet.