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Umwelt, Energie und Klimaschutz

Vermeidung von produktionsbedingten Umweltauswirkungen

Die Vermeidung, beziehungsweise Reduzierung von Umweltauswirkungen und den damit verbundenen Risiken für Mensch und Natur ist für uns eine Selbstverständlichkeit. Die Betrachtung von Umweltaspekten findet bereits bei der Planung neuer Produktionsanlagen Berücksichtigung. Durch das Umweltmanagementsystem werden zudem organisatorische Vorkehrungen zur Sicherstellung und regelmäßigen Kontrolle eines ordnungsgemäßen Betriebs getroffen. Dabei ist die Einhaltung rechtlicher Vorgaben für uns nach wie vor oberstes Gebot.

Ein gut funktionierendes Umweltmanagementsystem ist daher unverzichtbar, um einen Handlungsrahmen zur kontinuierlichen Verbesserung des betrieblichen Umweltschutzes zu garantieren.

Für die Koordination des Umweltmanagements ist ein Umweltbeauftragter bestellt, der alle Bereiche des Unternehmens in Fragen des Umweltschutzes berät.

Reduzierung des Energieverbrauchs und Klimaschutz

Energiemanagement mit System

Zur kontinuierlichen Steigerung unserer Energieeffizienz setzen wir an besonders energieintensiven Produktionsstandorten auf systematisches Energiemanagement nach der internationalen Norm ISO 50001. Durch die kontinuierliche Überwachung und Analyse des Energieverbrauchs decken wir mögliche Energieeinsparpotenziale auf.
Erklärte Ziele sind die kontinuierliche Optimierung der Energieeffizienz und der Einsatz der jeweils besten verfügbaren Technik. Unser Fokus beschränkt sich nicht allein auf technische Abläufe, sondern auch auf organisatorische Prozesse.
Durch die Zertifizierung unser Energiemanagementsysteme nach DIN EN ISO 50001 schaffen wir zusätzlich die Grundlage zur Inanspruchnahme der so genannten Besonderen Ausgleichsregelung nach §§ 40 ff des Erneuerbare Energien-Gesetzes (EEG) und stärken so unsere internationale Wettbewerbsfähigkeit.

 

Carbon Footprint: CO2-Emissionen im Blick

Die Westfalen AG nimmt seit 2013 am Supply-Chain-Programm des Carbon Disclosure Projects (CDP) teil. Als weltgrößte Investoreninitiative fordert das CDP jährlich mehrere Tausend Unternehmen auf, ihre Treibhausgasemissionen offenzulegen und bewertet diese.
Um auch weiterhin einen aktiven Beitrag zur Vermeidung von Treibhausgasen beitragen zu können, haben wir als eines von zehn Unternehmen am Pilot-Projekt „Corporate Carbon Footprint für Unternehmen in Nordrhein-Westfalen“ der EnergieAgentur.NRW teilgenommen. Ziel des Projektes ist es, über die Berechnung eines CO2-Fußabdrucks (Corporate Carbon Footprint) relevante Emissionsquellen festzustellen und somit mehr Transparenz für Handlungsansätze zu erlangen.
In unserer Kohlenstoffdioxid-Produktionsanlage in Frankfurt wird bei der Vinylacetat-Herstellung anfallendes CO2 aufbereitet. In Lüdinghausen nutzen wir Kohlenstoffdioxid, das bei der Herstellung von Alkohol entsteht. Durch die Verwertung des CO2-Rohgases werden die Emissionen der vorgelagerten Wertschöpfungskette drastisch reduziert.
Unser Engagement zeigt sich ferner durch die Mitgliedschaft bei Clean Energy Partnership (CEP). Als Betreiber von Westfalen und Markant-Tankstellen und einer eigenen Wasserstoffproduktion beteiligen wir uns aktiv beim Aufbau der Wasserstoffinfrastruktur in Nordrhein-Westfalen.