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Wasserstoff tanken - mit Strom fahren.

In wasserstoffbetriebenen Fahrzeugen wird die Brennstoffzelle als Antriebstechnologie verwendet. In ihr reagieren Wasserstoff und Sauerstoff in einem chemischen Prozess. Dabei wird die im Wasserstoff gespeicherte Energie als Strom freigesetzt und im Elektromotor genutzt. Somit ist Wasserstoff der Energieträger, der in der Brennstoffzelle Strom produziert und das Elektrofahrzeug antreibt. Und er verursacht bei seiner Nutzung keinerlei schädliche Emissionen - als "Abfallprodukt" entsteht im Antriebsprozess nur reines Wasser.

Die Brennstoffzelle ist ein sehr effizienter Antrieb mit einem Systemwirkungsgrad von bis zu 65 Prozent. Beim Benzinmotor hingegen liegt dieser bei 25 bis 35 Prozent. Auch der Gesamtwirkungsgrad von der Produktion des Wasserstoffs bis zum Tank (Well-to-Wheel) bei einem Brennstoffzellen-Elektrofahrzeug ist trotz des Energieaufwandes für die Wasserstoffproduktion bereits heute deutlich geringer als bei konventionellen Pkw.

Brennstoffzellen-Elektrofahrzeuge sind bereits heute leistungsfähig und ermöglichen Reichweiten von bis zu 700 km. Jetzt gilt es, die Produktionskosten weiter zu senken und das Netz von Wasserstoff-Tankstellen auszubauen.